Eigene Wege gehen

Menschen, die uns in Erinnerung geblieben sind, sind Menschen, die eigene Wege gegangen sind.

Mahatma Gandhi, Osho, der Buddha, Jesus Christus, Jiddu Krishnamurti, Ramana Maharshi und sehr viele Weitere.

Alle diese Menschen verbindet etwas Rebellisches, eine Abweichung von der Norm, eine ausgesprochene Individualität.

Gesellschaft belohnt diejenigen, die sich an die Norm anpassen und bestraft diejenigen, die von ihr abweichen. Das ist eine einfache Art der Erziehung zum Gehorsam.
Die Natur von Normen ist, dass Freiheit und Individualität eingeschränkt, und durch Gesetze und Regeln überwacht werden.
Von Kindheit an werden wir dazu erzogen, Regeln zu akzeptieren und wir befolgen sie, um Strafe zu entgehen. Oft entgeht uns der Sinn vieler Regeln. Bald finden wir uns in einem unübersichtlichen Gewirr von Regeln und Gesetzen wieder, das uns als Orientierung für unser Denken und Handeln auferlegt wurde.

Wem Zeit und Gelegenheit dazu gegeben wurde, der konnte vielleicht eine Ahnung davon bekommen, dass es in ihm selbst eine Instanz gibt, die einen Leitfaden für Verhalten untereinander bietet und für eine natürliche Beziehung zu Umwelt und Mitmenschen nützlich ist.
Diese Instanz ist das Herz.
Regeln und Gesetze haben diese innere Instanz abgelöst und vergessen lassen.

Gerade in der heutigen Zeit, die vor Augen führt, dass menschliche Gesellschaften das Leid der Menschen nicht vermindert sondern eher vergrößert haben, beginnen viele Menschen die Richtigkeit bestehender Regeln und Gesetze anzuzweifeln.
Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, wird vielleicht sogar anzweifeln, ob Regeln und Gesetze überhaupt zu einem erfüllteren und friedlicheren Leben führen.

Jesus Christus, dessen Geist heute in vielen Gesetzbüchern geradezu missbraucht wird, war ein Rebell, den man nach heutiger Einschätzung als Terroristen bezeichnen müsste. Er gefiel den römischen Machthabern nicht, er missachtete deren Regeln und Gesetze und entsprach nicht den Moralvorstellungen der damaligen Zeit.

Osho war ein Rebell, der Millionen Herzen beflügelte und zur Freiheit rief, aber er gefiel den Mächtigen dieser Welt nicht. Er wurde zur Gefahr für sie.

Freiheit und Individualität, die im Einklang mit der Stimme des Herzens heranwachsen, sind Garanten für gelebtes Glück und inneren und äußeren Frieden.

Ein Leben in Anpassung an äußere Normen sind eine Form der Unterdrückung und damit Unfreiheit, die innere und äußere Konflikte unvermeidlich macht.

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