Merkmale der Technik

Jede Meditationstechnik zielt darauf ab, Wahrnehmung von der beurteilenden und selektierenden Wirkung des Intellektes zu befreien. Eine meditative Erfahrung kann am treffendsten damit beschrieben werden, dass der Meditierende zur klaren und nicht fokussierenden Wahrnehmung selbst wird. Der Meditierende selbst rückt dabei aus dem inneren Blickfeld. Das mag als Indiz dafür gelten, dass ein gewohntes Erlebnis als Individuum nur eine mögliche Sichtweise ist. Die Sichtweise des Meditativen ist nicht identifizierend, nicht beurteilend.

Awareness-Walk kann sowohl beim Gehen geübt werden, als auch beim Laufen – also beim Joggen. Während Gehen beruhigender ist und sich vor allem abends vor dem Schlafengehen anbietet, ist Laufen dynamischer und mehr als das Gehen körperbezogen, es lässt die Funktion des Kreislaufes und der Atmung mehr in den Vordergrund treten.

Beide Varianten sind im Ablauf aber prinzipiell gleich.

Das besondere Merkmal der Technik ist die Förderung des Körperbewusstseins und damit verbindend das sehr intensive Erleben der Umgebung.

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