Meditation, Gedanke und Emotion

Meditation bedeutet nicht nur, den Gedankenfluss und Emotionen zu beruhigen, es bedeutet auch, einem Gedanken oder einer Emotion zu ihrem Ursprung zu folgen.

Gerade bei Emotionen tun wir uns manchmal schwer damit, sie zu verstehen, wenn wir sie bemerken.

Es ist sehr heilsam, dazu Meditation einzuladen!

Suche dir dazu einen bequemen Platz, an dem du ungestört bist und beginne, die Emotion oder den Gedanken zu beobachten.

Betrachte es einfach, ohne es zu bewerten oder zu verurteilen. Lasse ein Bild in dir entstehen, das zur Qualität der Emotion oder des Gedankens passt.

Frage dich, was dieses Bild dir zeigt.

Frage dich, wo du im Bezug auf das Bild stehst.

Frage dich, welche früheren Erfahrungen und Erlebnisse damit im Zusammenhang stehen.

Das Bild – oder die Bilder – und deine Fragen werden dich zum Ursprung der Emotion oder des Gedankens führen.

Dein Bewusstsein sinkt durch deine Schichten hinab an den Ort, wo Emotion oder Gedanke entstanden sind.

Meist wird es so sein, dass das Gedanken- und Gefühlsgebilde berührt wird, das dein „Ich“-Gefühl ausmacht und aufrecht erhält.

Dieses „Ich“ ist ungeheuer leicht verletzbar und sehr ängstlich.

Es ist immer auf der Suche nach Sicherheit und trägt eine sehr alte Sehnsucht in sich.

Diese Sehnsucht ist, geliebt zu werden, angenommen zu sein und keine Angst mehr haben zu müssen, diesen beschützten und liebevollen Zustand zu verlieren.

Eine Antwort zu “Meditation, Gedanke und Emotion

  1. Ein gelungener Beitrag dem ich voll zustimmen kann
    Liebe Grüsse zentao

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