Schau dir einfach zu!

Meditation ist nichts weiter als Aufmerksamkeit für das, was gerade jetzt  geschieht.

Egal wo man ist und was man tut, der innere Beobachter ist der stillste,  aufmerksamste und liebevollste Teil des Selbst. Er nimmt einfach wahr. Er lässt sich nicht von Gedanken oder Gefühlen aufhalten oder binden, sondern geht tiefer und tiefer. Er ist immer gleichmütig mit der Stille verbunden und beobachtet alles Treiben, als seien es Wolken,  die vorüberziehen. Er nimmt es an mit offenen Händen, ohne Angst und ohne Abwehr. Er liebt.

Der innere Beobachter weiß, dass er nicht seine Gedanken ist. Er weiß auch, dass er nicht die Handlungen und Gewohnheiten des Körpers ist.

Große Dankbarkeit und Ehrfurcht bei der Beobachtung des Körpers  kommen auf! So Vieles erledigt er selbständig. Gelehrig ist er und weise durch das Wissen und die Erfahrungen Tausender von Generationen vor ihm! Schon alleine den wiederkehrenden Mustern und Reaktionen des Körpers aufmerksam zu folgen, ist ein Schauspiel ohne Gleichen.

Bleibt das Bewusstsein beharrlich in der Stille, wird der Automatismus des alltäglichen Tuns offensichtlich und der Anteil des Tuns aus freiem Willen erscheint verschwindend gering!

In der Meditation werden Automatismen bewusst und mit der Zeit verschwinden sehr viele davon, weil sie überflüssig sind. Das Leben beruhigt sich.

In der Meditation entwickeln sich innere und äußere Ruhe und Dankbarkeit und Staunen kehren zurück.

Schau dir einfach zu! Mehr ist nicht nötig.

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