Meditation für die Nacht

Eine Meditationstechnik, die ich lieben gelernt habe, übe ich vor dem Einschlafen.

Oft gesellen sich verschiedenste Gedanken zu der Zeit vor dem Einschlafen. Beschäftige ich mich mit ihnen, indem ich sie verfolge, lade ich sie ein und sie werden für eine lange Weile nicht mehr gehen.
Betrachte ich sie als Wolken, deren auftauchen ich lediglich zur Kenntnis nehme ohne mich mit ihren Inhalten zu befassen, ziehen sie weiter.
Natürlich werden weitere Gedanken auftauchen, die ich ebenso zur Kenntnis nehme und weiterziehen lasse. Mit der Zeit können sie recht absurd und konfus werden und im weiteren Verlauf können sie sich zu Gedankenfetzen zerstreuen.

Gedanken sind Energiefelder, mit denen ich mich identifiziere, sobald ich mich mit ihnen befasse. Dann ist das Denken wach.  Gedanken sind nicht meine Realität. Meine Realität ist die Kenntnisnahme ihres Auftauchens. Es ist Bewusstheit, in der eine große Stille liegt, in die ich immer tiefer sinken kann.

Wenn es mir gelingt, weiter Beobachter zu bleiben, kann ich den Moment abpassen, in dem mein Körper beginnt, erste Vorbereitungen zu treffen, um vom Wachsein zum Schlaf überzugehen.

Bewusstheit ist eine Form intensiver Wachheit, in der ich nicht mit Geschäftigkeiten identifiziert bin.

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